Aktuelle Entwicklungen

Wie geht es weiter bei „Kirche im Wandel“?

Mit dem Bericht der Kirchenleitung ist die Arbeit der bisherigen Arbeitsgruppe der Kirchenleitung beendet. Die darin enthaltenen Empfehlungen und Vorschläge bilden aufgrund der Beschlüsse von Kirchenleitung und Landessynode den Orientierungsrahmen für den weiteren Prozess. Die grundsätzliche Richtung ist damit beschrieben. Wie sie konkret ausgestaltet wird, muss nun weiter beraten und diskutiert werden und ist im Moment noch offen.

Was bedeutet das für die Kirchgemeinden und die ganze Landeskirche?

Noch ist nicht entschieden, wie die künftigen Strukturen vor Ort und in den Regionen im Einzelnen konkret aussehen werden. Zunächst soll geklärt werden, was auch künftig vor Ort verantwortet werden kann, was besser gemeinsam geschieht und welche Strukturen dafür gebraucht werden.

Dabei geht es vor allem um die Kirchgemeinden. Es müssen aber auch alle weiteren Ebenen der Landeskirche in den Blick genommen werden -– die kirchlichen Orte und Gemeinden ebenso wie regionale Strukturen, Kirchenbezirke und die landeskirchliche Ebene. Auch ihr Verhältnis zueinander muss neu bedacht werden.

Darauf aufbauend werden weitere Fragen etwa zu Verkündigungsdienst, Verwaltung, Gebäuden und Finanzen bearbeitet.

Wer steuert den weiteren Prozess?

Die Verantwortung liegt bei der Kirchenleitung. Eine Steuerungsgruppe koordiniert die weitere Arbeit, führt Ergebnisse zusammen und bereitet gemeinsam mit dem Landeskirchenamt die Beratungen der Kirchenleitung vor. Sie arbeitet bereits in der jetzigen Zusammensetzung und wird nach der Neuwahl der synodalen Mitglieder der Kirchenleitung neu besetzt.

Ihr gehören derzeit an:

  • Friedhelm Zühlke und Pfarrer Dr. Christoph Herbst für die synodale Seite sowie
  • Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz und Oberlandeskirchenrätin Dr. Jördis Bürger für das Landeskirchenamt.

Die einzelnen Fragen werden im Landeskirchenamt bearbeitet, und auch dort wo besonders die jeweilige fachliche und praktische Erfahrung vorhanden ist. Dabei sollen auch Erfahrungen aus Kirchgemeinden und Kirchenbezirken einfließen.

Wie geht es weiter?

Kirchgemeinden, Kirchenbezirke und andere Bereiche der Landeskirche sollen auch in der nächsten Phase einbezogen und weiter gehört werden. Auf dieser Website informieren wir darüber, woran gerade gearbeitet wird, wie Resonanzen und Beteiligung möglich sind und welche Entscheidungen anstehen.

05. Oktober 2026